Die harte Arbeit hinter der Pferderettung OTS (Wien/Reutte) - Manchmal ist es in der Pferdeklappe in Reutte überraschend ruhig. Die Pferde grasen zufrieden auf der Koppel, das Tierschutztelefon steht für einen Moment still und es gibt ausnahmsweise keinen akuten Notfall. Doch auch an solchen Tagen bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Denn damit aus geretteten, oft traumatisierten Pferden wieder gesunde und stolze Tiere werden, braucht es weit mehr als einen sicheren Platz. Es braucht Herzblut, Erfahrung, körperlichen Einsatz – und die Unterstützung von Tierfreunden. Manchmal herrscht auf dem Hof, den Koppeln und Weiden der Pferdeklappe in Reutte eine fast magische Ruhe. Gerade in diesen ruhigen Stunden wird das Fundament für ein gesundes Pferdeleben geschaffen. Morgenroutine mit Gesundheitskontrolle „Der Tag beginnt, wenn die Sonne gerade erst aufgeht, mit der Fütterung und der Überprüfung der Gesundheit der Tiere. Wer frisst heute zögerlich? Wer wirkt vielleicht etwas matt? Jedes Pferd wird einzeln begutachtet“, weiß Hofleiterin Nicole Mayrhofer. Pferdeäpfel einsammeln ist Schwerstarbeit Danach folgt eine Aufgabe, die jeden Tag sein muss. Nicole Mayrhofer. „Bei 26 Pferden ist das Misten der Pferdeäpfel auf den Paddocks und in den Boxen eine harte körperliche Arbeit. Aber sie ist entscheidend für die Hygiene und die Gesundheit der Tiere.“ Pferdeklappe in Reutte www.pferdeklappe.at Vom Striegeln bis zum Bodentraining Nach der Hofarbeit beginnt jener Teil des Tages, der besonders viel Geduld und Einfühlungsvermögen verlangt. „Viele Pferde haben schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Beim Striegeln und Kraulen spüren einige zum ersten Mal seit langer Zeit, dass Menschenhände auch sanft sein können“, weiß die Hofleiterin der Pferdeklappe. Jedes Pferd erhält genau die Zuwendung, die es braucht, um wieder Vertrauen zu fassen - ob beim Bodentraining oder beim Vorbereiten für einen Ausritt. Sicherheit durch ständige Pflege In der Pferdeklappe gibt es immer etwas zu tun - die Arbeit am Hof ist niemals „fertig“. Während die Pferde draußen sind, müssen Zäune, Tore, Tränken und Stallungen kontrolliert und instand gehalten werden. Ein kaputter Zaun oder eine defekte Tränke könnten gefährlich werden. Auch im Waschraum herrscht Hochbetrieb So müssen die Pferdedecken ständig gereinigt werden. Dabei ist der Wäschetrockner für das Team eine enorme Erleichterung im Alltag. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Pferde stets ein sauberes, trockenes und angenehmes Umfeld haben. Außerdem muss Einstreu aufgefüllt werden, damit die Pferde ein trockenes und angenehmes Zuhause haben. Pferde sind in guten Händen Der Tag in Reutte endet erst, wenn die Sonne untergeht. Erst wenn jedes Pferd entspannt in seiner Box steht, sein Futter hat und noch einmal sanft gestreichelt wurde, kehrt wirklich Ruhe ein. Eine Ruhe, die zeigt: Hier sind die Tiere in guten Händen. Warum jeder Euro ein Stück Geborgenheit schenkt Unsere tägliche Hof-Arbeit ist nur durch die Hilfe von Unterstützern möglich. „Die hohen Qualitätsstandards in der Versorgung kosten Geld – von der Spezialnahrung für kranke Senioren bis hin zu den Materialkosten für sichere Weidezäune“, betont Pferdeexpertin Mayerhofer. Pferdeklappe möchte ihren Tieren Schutz und bestmögliche Versorgung bieten. Nicole Mayrhofer: „Das schaffen wir nur gemeinsam mit Menschen, die ein Herz für Tiere haben.“ Jede Spende fließt direkt in das Wohl der Tiere • 25 Euro sorgen für frische Einstreu. • 50 Euro finanzieren neue Pferdedecken und Stallbedarf. • 90 Euro ermöglichen hochwertiges Spezialfutter. • 250 Euro helfen dabei, Zäune und Tränken instand zu setzen. Rückfragen & Kontakt: Alexios Wiklund Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 0660/730 42 91 wiklund@tierschutzverein.at www.tierschutzverein.at/presse